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Meine Kindheit und Jugend:

Ich kam 1944 in einem kleinen Dorf bei Chemnitz zur Welt. Mein Vater war im Januar 1944 bei Tscherkassy (Stalingrad) vermisst (gefallen). Meine Mutter erzog mich allein. 1950 bekam ich eine Stiefvater. Sechsjährig wurde ich eingeschult. Mit dreizehn musste ich die Schule verlassen und in der Fabrik eine Lehre beginnen. Mit fünfzehn war ich Facharbeiterin. Siebzehnjährig erlernte ich meinen zweiten Facharbeiterberuf. Mit achtzehn Jahren war ich verheiratet und mit einundzwanzig Mutter von zwei Kindern.


Frau - Berufstätige - Mutter - Hausfrau - Lernende:

Der Alltag bestand aus Arbeit und sechs bis sieben Stunden Schlaf. So stupide hatte ich mir mein Leben nicht vorgestellt. Als DDR- Waisenkind hätte ich ja Journalistin, Juristin oder Direktorin werden können. Nach der Abendschule, eine Grundausbildung als Erziehungshelferin durfte ich studieren und wurde Erzieherin. Alles im Leben wollte ich von der Pike auf erlernen. Wer oder was stand mir dabei im Weg?


Prägung:

Im Familienverband unter Frauen auf einem Bauernhof aufgewachsen. Sechsjährig einen Stiefvater, einen NKWD- Verurteilten bekommen. Ab meinem neunten Lebensjahren musste ich "ein Geheimnis"  (mit) tragen, niemanden davon zu erzählen. Instinktiv verstand ich, auch eine Außenseiterin der ostdeutschen Gesellschaft zu sein.


Charakter:

Warum konnte ich Vieles nicht ohne weiteres glauben? Warum war ich mental anders als die Einheimischen? Warum konnte ich die Parolen und ideologischen Phrasen der SED- Partei (DDR) nicht einfach so hinnehmen? Warum war ich bis zur Scheidung so naiv, so feige oder nur erschöpft (depressiv)? Warum spannte ich mich selber vor den Ehekarren um nicht mit Mann und Maus in der Gosse zu landen?


Ehe aus!

1979 zwang mich die ehelange Totalüberforderung in die Knie. Aus falscher Toleranz (Moral oder totaler Erschöpfung) ließ ich mich zum Bauernopfer degradieren. Wir sollte ich das später mal den Kindern erklären? Mein totaler Zusammenbruch endete in der UHA- Halle/Saale (Roten Ochsen). Hier erst lernte ich das reale Wesen der SED- Genossen über die Bevölkerung in der DDR kennen.


Verfolgung und Zersetzung 

Ich überstand meine Hungerjahre (deklariert als Bewährungsauflagen) und wagte endlich meine Ausreiseanträge zu formulieren. Wie hätte ich nach meiner Ernüchterung unter diesem SED/Stasi/Justiz-  Unrechtsstaat  meiner Berufung in der DDR wieder engagiert nachgehen können? In der UHA baten mich 1981 Jugendliche, die von der Stasi abschätzend als Asoziale tituliert wurden: "Heidi, du kommst frei, informiere die Welt über diese Zustände in der DDR!"


Jean Jacques Rousseau:

                                      "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will,

                                        sondern darin,  das er nicht tun muß,  was er nicht will."


Wittenberg  -  Salzburg  -  Gießen  -  Günzburg  =  meine Freilassung 1986  -   Ohne diese  FREILASSUNG  nach achtjähriger grund- und schuldlose (moralische, soziale und politische) Zerrüttung und Zersetzung hätte ich gewiss nicht überlebt.


 

 

 

 





Sozial - politisch entwurzelt  -  aber doch am Leben!

Aufnahmelager,  Übergangswohnheim,  Eingliederungshilfen, berufliche Gleichwertigkeitsanerkennung, Assimilation


1989  -   Öffnung der DDR- Grenzen

Berufliche Wiedereingliederung, Montagsdemos in Ostdeutschland, Grenzöffnung und Nachzug meiner Kinder


1991  -   Zurückzug bis nach Münchberg:

Strafzettel wegen Geschwindigkeitserhöhung und Falschparkens, Panikattacken -  Arbeitsunfall löst Totespanik aus  -  Ambulante Therapie  -  Stationäre Therapieen  -  private schriftliche Vergangenheitsaufarbeitung  -  ambulante Verhaltenstherapie mit Diagnose- Benennung.  Ab 2000 rückwirkend berentet.


Meiner sozialen Umwelt kann ich seit vier Jahrzehnten aufgrund meiner seelischen Zersetzung (1978 - 86) kaum noch einen Funken Vertrauen entgegen bringen.


Meine Diagnosebestimmung:

PTSD(posttraumatic stress disorder)

Meine "KRANKHEIT" ist keine Erkrankung im eigentlichen Sinne! Meine Krankheit ist das erhoffte Resultat einer "psychologischen Technik" der angewandten sowjetischen Psychologie. (Sie wurde selbstgerecht als Wissenschaft zur Dezimierung gegen Andersdenkende bzw. gegen aufrichtige Christen in der DDR weiter entwickelt) Ab 1949, nach der Gründung der DDR wurde sie - heimlich - an der juristischen Hochschule in Potsdam- Eiche/Golm (bei Berlin) für karrieregeile, willfähige Kanditaten und Genossen der sozialistischen Einheitspartei (SED) gelehrt.

Mein erlittenes TRAUMA ist kein Zufall oder Unglück durch menschliches Versagen - mein Trauma ist das Resultat ideologischer Willkür an schutzbefohlenen Jugendlichen und Wehrlosen! Das entsetzliche für mich daran ist, dass sich die ehemaligen Stasi- Ausführungsorgane ihrer Straftaten BIS HEUTE nicht bewusst sein oder sich nicht bewußt werden lassen wollen?

Unzählige strafpolitisch Verfolgte und  ZERSETZTE  der SED/Stasi Ideologie sind beschämt, dass seit Jahrzehnten viele Abgeordnete der Bundesregierung und Behörden bis heute blind und taub über die Schicksale von uns Überlebenden  -  agieren.


NEU: Gefördert  von  der  BUNDESSTIFTUNG  zur  AUFARBEITUNG  des  SED-  Regime


 

 Mit Bedauern lese ich, das Herr Manfred Kriegel am 19. November 2016 aus Gleina/bei Zeits verstorben ist. www.roter-ochse-zelle48.com/43457.html

 

Wer sich dem fachlichen Austausch über die Begutachtung . . . . entzieht, verweigert den Repressionsopfern . . . . den Respekt . . . ."


Wer kann mir bei der LINDERUNG und KOMPENSATION meiner seelischen ZERSETZUNG helfen ?

Aufgrund meines notwendigen Scheidungsbegehrens (1978 in der DDR) wurde ich zwecks Befriedigung anders denkenden Bedürfnissen; bestehend aus Hass, Neid, Gier und Wahn von der SED/Stasi Justiz in Luth./Wittenberg bis 1986 gesundheitlich (körperlich und seelisch) sowie straf- politisch  ZERSETZT.  Seit dieser Zeit ist mein Urvertrauen und mein Respekt in das Groß meiner Mitmenschen weitestgehend verloren gegangen. Ich kann keine Freude, keine Dankbarkeit, keine Wertigkeit mehr empfinden. Ich ertrage keine zwischenmenchlichen Bindungen mehr, leide bei Stress, unter Zeitbeschränkung, unter ständiger innerlicher Unruhe bei extremen Elektromotoren- und Elektromaschinenlärm und ähnlichen Beschallungen. Ich finde mich in meiner Seele nicht mehr zurecht. Seit Jahrzehnten empfinde ich mein Dasein nur noch als ein nutz- und sinnloses Dahinvegetieren. Durch die Entwürdigung meiner ethischen Vorstellungen, die vorsätzliche Zerrüttung meiner Gesundheit, dem Verlust meiner aktiven Teilhabe am politischen Leben und der Entziehung des gesamten Eigentums (1980) wurde mir (im wahrsten Sinne des Wortes) die SEELE aus dem Herzen gerissen. Ich schaffe es gerade noch  -  mich in einer kleinen angemieteten Betonwohnung einzuigeln. Das alles --  weil sich vor fünfunddreißig Jahren eine manipulierbare, gewissenlose und verantwortungslose Parteigruppe aus pervertierten Bedürfnisse auf meine Kosten ausleben musste!

Noch heute treiben mich LärmBehördepostunwahre Unterstellungen (Lügen, Erpressungen und Unrecht) spontan in Panik, fast in den Wahnsinn! Wie lange muss ich noch an diesem, mir und meinen Kindern angetanen, brutalen SED/Stasi Justiz- Unrecht leiden? 

WER kann mir helfen diese Leere = diese "seelischen Schmerzen",  diese externen Symtome zu kompensieren?


Hier suche ich nach vernünftige Anregungen!       Wie steht es mit der Kompensation unserer LEIDEN?



 

 

 

 














Das kenne ich doch alles und habe es am eigenen Leib erfahren. Habe doch drei Jahrzehnte lang als stille Beobachterin die Situation der strafpolitisch Verfolgten aus der DDR beobachtet, ja mich teilweise sogar mit einspannen lassen.


WIE gern möchte ich (nach fünfunddreißig Jahren!) im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache wiederfinden.


 





 

 

 

 








Drei Jahrzehnte nach ,FREILASSUNG' (1986)  aus Wittenberg (der SED/Stasi- Lutherstadt)  hier aus dieser Broschüre die

4. Thesen   zur Rahmenkonzeption für  "Em-power-ment"

 

 

 

 

 

Diese Frauen vom "ehemaligen Frauenkreis der Hoheneckerinnen" in Stollberg/Erzgebirge "SCHENKTEN" mir das Selbstvertrauen ---  zurück.

 


Unsere Margot wurde 90zig und viele konnten nicht (mehr) dabei sein. Herzlichen Glückwunsch!


Vielen Dank für Ihr Interesse